Ein "Herzlich Willkommen" auf unserer kleinen Hompage.
Wir haben versucht, hier das wirklich Wichtige,
für Sie zusammen zu fassen und
wünschen Ihnen, nun viel Vergnügen auf unserer kleinen Seite.
Das Team des Cellarius.
Zeittafel
Das Kloster Michaelstein, wurde nach Aussagen von Chronisten im "Jahre des Herrn 1146 " von der Quedlinburger Äbtissin Beatrix der II. gegründet und dem Schutzpatron der römischen Kirche und Drachentöter St. Michael geweiht. Spätere Beurkundungen sprechen immer wieder vom " Novis Sancti Michaelis", dem Kloster
"Neu Michaelstein ".
In der Tat befindet sich 3,5 km talaufwärts,der noch bestehende Teil einer zerstörten Sakralanlage, die mit einer großen Naturhöhle in Verbindung steht, dem sogenannten " Volkmarskeller".
Tatsächlich ist 1118 der einsame Tod eines Priesters mit Namen
" Bernhard vom Michaelstein " bezeugt.

Im Vergleich zu anderen Zisterzienserklöstern, wie Kloster Walkenried im Südharz, blieben dennoch der Besitz und die Bedeutung Michaelsteins relativ bescheiden.
So kam es auch zu keiner Filialgründung.
1525 - das Kloster Michaelstein wird von Bauern überfallen, teilweise zerstört und geplündert.
Die Mönche fliehen nach Heimburg.
Die Äbtissin Anna II. von Stolberg ließ das Kloster wieder einrichten und die Mönche kehrten zurück.
1533 - erneute und endgültige Zerstörung des Kloster Michaelsteins durch Herzog Georg von Sachsen. In der Reformationszeit legte der letzte 28. katholische Abt Gregor Schwarz seine Würden nieder und die verbliebenen 7 Mönche wählten den Sohn des Grafen Ulrich vom Regenstein zum ersten protestantischen Abt auf Michaelstein.
Im gleichen Jahr wurde auch die Klosterkirche zerstört. Die nach der Reformation verbliebenen Besitztümer des Kloster Michaelsteins dienten den Grafen vom Regenstein - Blankenburg bis zu ihrem Aussterben 1599 zur Schuldtilgung.
1599 - waren die Herzöge von Braunschweig die Besitzer von Michaelstein und setzten immer wieder einen Gutspächter ein.
In der ehemaligen klösterlichen Anlage, verblieb nur eine höhere Klosterschule in der zB. Latein gelehrt wure.
1721- wurde Michaelstein zu einem Kollegialstift umgewandelt.
1851 war Michaelstein ein eigenständiges, kleines Dorf.
1940 - Michaelstein, wurde vom Braunschweiger Kloster und Studienfonds an den Herzog von Braunschweig verkauft.
1945 - Als Folge der Teilung Deutschlands wurde der ehemalige Braunschweiger Kreis Blankenburg und sein Klostergut Michaelstein dem neu gebildeten Land Sachsen Anhalt zugesprochen. Die Klausurgebäude wurden Wohnhäuser für Flüchtlinge, die gewölbten Mönchsräume und der Kreuzgang wurden als Lagerstätte für Kartoffeln, Rüben und Getreide genutzt.
1956/57 - wurden erste Sicherungsarbeiten am Westflügel notwendig um den drohenden Verfall der Klosteranlage zu stoppen.
Der Cellarius, lat. Keller oder Kellerer, auch Kellner genannt war ein Beruf auf Fronhöfen oder in Klöstern. In Klöstern konnte er bis zum Hauptverwalter der domkapitularischen Güter (Domkellnerei) aufsteigen. Der Cellarius oder Cellar oder auch Cellerar genannt, hatte das Aufsichtsrecht über die Weinberge, sowie über andere Teile des Gutes oder der Klöster, aber vor allem über die Vorratskeller (lat. cellarium) und deren Schlüssel.
Das Amt des Cellaren ist gleichzusetzen mit dem eines Hofamtes des Mundschenken. Das Amt des Mundschenken wurde aber immer mit Personen des Hochadels besetzt, wohingegen der Kellerer insbesondere auf kleinen Gütern und kleinen Klöstern nicht von Adel sein musste.
In der frühen Neuzeit war der Kellerer oder Cellarius dem Amtmann beigeordnet und war verantwortlich für das Einziehen der Einkünfte aus den Domänen, zweitweise zog er auch Steuern ein.
Das Amt hieß dann Kellerei.
Unser Restaurant wurde am 18. Oktober 2001 im teilsanierten, ehemaligen Amtsgebäude - Gutshaus, eröffnet und befindet sich direkt zwischen Parkplatz und Kloster- Museumseingang.
Spezialitäten aus der Klosterküche und altdeutsche Rezepte,
gepart mit Frischen und Saisonalen Produkten aus unserem Bundesland Sachsen Anhalt, hat Hauptaugenmerk bei der Erstellung unseres Speisenangebotes.
Nach umfangreichen Umbau,-Sicherungs und Sanierungsarbeiten
in den Jahren 2000/2001 und 2004/2005, bietet Ihnen unser Haus,
nunmehr ein ala carte Restaurant mit 55 Sitzplätzen,
einen Idyllischen Bier- u. Kaffeegarten mit 70 Plätzen,
sowie zwei separate Räume für ca. 60 Personen.
Die umfangreiche Speisekarte, zusätzliche saisonale Angebote, das König Pilsener und das Duckstein, sowie Spitzenweine der Winzervereinigung Freyburg Unstrut und ein monatlicher Klosterbruch runden unser Angebot zu jeder Jahreszeit ab.
Besuchen Sie uns, genießen Sie einzigartige Ruhe und Natur, lassen Sie sich verwöhnen mit Spezialitäten aus der Klosterküche.
"Herzlich Willkommen auf den Inseln neben der Zeit" (R)
Ihr Cellarius,
Das Restaurant im Kloster Michaelstein,
Ingolf Hesse und Mitarbeiter.